Die Tiere

Das Przewalski-Pferd

Przewalski-Pferd

Im Jahre 1879 entdeckte der Offizier Przewalsik die letzte Herde asiatischer Wildpferde an der Grenze zwischen der Mongolei und China, in schwierig zugänglichen Steppengebieten.
Einige Exemplare, die in Zoos untergebracht wurden, sorgten für das überleben der Rasse. Sie werden derzeit in halbfreier Wildbahn in Wildparks wiedereingeführt.
Das Przewalski-Pferd ist der Vetter unseres europäischen Wildpferdes, des Waldtarpans.

Sie haben einen gemeinsamen Vorfahren - Pliohippus - der den gesamten Globus vor 15.000 Jahren bevölkerte.

Das Przewalski-Pferd hat ein rötlich- bis kastanienbraunes Fell, eine weibe Schnauze, schwarzes Fell an den Enden der Gliedmaßen und am Schwanz. Seine kurze, dichte Mähne ist am Hals nach oben gerichtet.

Es lebt in Herden unter der Leitung eines alten Hengstes. In Freiheit wird es 15 bis 20 Jahre alt, in Gefangenschaft 30 Jahre. Es lebt von Kraut- und Strauchpflanzen.