Die Tiere

Der Rotwild

 

hirsch

Der majestätische, würdevolle und anmutige Hirsch wird zu Recht der König des Waldes genannt. Er trägt ein prachtvolles Geweih. Das aus vollem Knochenmaterial bestehende Geweih wächst ab dem sechsten Monat. Es wird jährlich zwischen Februar und April abgeworfen und wäccht innerhalb mehr oder weniger drei Monaten wieder nach.

Der Wald ist das Lebensumfeld des Hirsches. Auf ihren Wanderungen folgt das Rudel einer alten Hirschkuh, während der Hirsch mit erhobenem Haupt die Nachhut bildet. Hirsch und Hirschkuh leben allgemein getrennt, außer während der Brunftzeit.

Der Hirsch ist ein Wiederkäuer: Gras, Blätter und Rinde gehören zu seinem Speiseplan.

Das Röhren des Hirsches

Das Röhren des Hirsches kündigt den Beginn der Brunft im September an. Der gewöhnlich sanftmütige Hirsch wird zu der Zeit wild und gefährlich, sogar für den Menschen. Mit seinen Artgenossen kämpft er verbittert und spektakulär, um sich die größtmögliche Zahl Hirschkühe zu sichern.

Im Mai bringt die Hirschkur ein oder zwei Kitze zur Welt. Ihr Fell ist fahlgelb und mit weißen Flecken übersät. Das erwachsene Tier hat ein braun-fahlgelbes Fell im Sommer und ein einheitlich graubraunes Fell im Winter.