Die Tiere

Der Polarfuchs

Seit 2018 haben sich drei junge Polarfüchse gemütlich in der Domäne der Grotten von Han einquartiert. Es handelt sich um Jackson et Tjarek, zwei Männchen, und von Speedy, ein Weibchen.

Diese drei Canidae sind am 10 Mai 2018 im Zoologischen Park von Lille geboren und sind in Han-sur-Lesse an den 27 September desselben Jahres angekommen. Sie sind sehr neugierig und verspielt! Seit ihrer Ankunft verbringen sie den ganzen Tag damit, Ihr Grundstück zu erforschen, zu spielen und die Besucher zu beobachten. Ihr Gehege befindet sich unter dem wunderschönen Spaziergang des Baumwipfelpfads, den Sie auf dem Wanderweg im oberen Teil des Wildparks begegnen werden.

Der Polarfuchs

Ein Fuchs, aber nicht wie die anderen…

Der Polarfuchs wiegt ungefähr 5 kg und die durchschnittliche Länge misst zwischen 50 und 100 Zentimetern! Vetter des Rotfuchses, weist der Polarfuchs mit ihm Ähnlichkeiten aber ebenfalls Unterschiede: seine Ohren sind kleiner und seine Schnauzenform ist gedrungener.

Dank seines Felles ist der Polarfuchs sehr geeignet um in extremen Verhältnissen leben zu können, aber er hat ebenfalls ungewöhnlich gut wärmedämmenden Eigenschaften. Im Winter bietet ihm sein weißer Winterpelz eine perfekte Tarnung in der Schneelandschaft. Der Polarfuchs ist der einzige Wildhund, der die Farbe seines Pelzes den Jahreszeiten entsprechend wechselt. Im Sommer zum Beispiel, kann sein Pelz total dunkel Braun werden!

Der Polarfuchs

Beim Schlafen kann der lange Schwanz seine Schnauze und Pfoten bedecken. Er hat ein sehr gutes Gehör und mit Hilfe seines sehr guten Geruchssinnes vermag er selbst durch dicke Schneeschichten  seine Beute aufzuspüren. Sein Durchhaltevermögen ist ebenfalls bemerkenswert. Er kann nämlich hunderte von Kilometern hinter sich bringen, um Nahrung zu finden.

Diese zur Zeit in ganz Arktis und in Skandinavien lebende Canidae bleiben in einer Horde, obwohl manche auch Einzelgänger sind. Die Fähe wirft einmal im Jahr acht bis elf Junge, die blind geboren werden. Gemeinsam beteiligen sich der Männchen und das Weibchen an der Aufzucht der Jungen.

Wegen der zunehmenden Erderwärmung dringen in das bisherige Verbreitungsgebiet des Polarfuchses grössere Rotfüchse ein. Diese letzten könnten sich als potentielle Raubtiere für ihren Vetter erweisen. Es stellt eine tatsächliche Gefahr für diese Tierart dar!